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DOS-Rechner oder Emulation per DOS-BOX

Posted at 02:34 on November 26th, 2017 | Quote | Edit | Delete
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Pupil Gumby
Posts: 11
Hi wollte von euch mal wissen: Wie spielt ihr alte DOS-Spiele?

Es gibt ja die möglichkei Original Hardware aus jener Zeit zu benutzen, allerdings muss man auch schon vorsichtig sein. Ist der Rechner zu stark, so fliegt dass Spiel einfach mal vom Computer weg und findet sich in der Andromeda-Galaxie wieder.

Dann gibt es noch die möglichkeit per DOSBox eine Dos-Umgebung zu Emulieren. Nur leider funktionieren da nicht alle Spiele aus jener Zeit, so dass man dann teilweise doch eher frustriert ist.


Ich zocke am liebsten an original Hardware. Mein Setting dazu sieht so aus:

Mainboard: ASUS PVI-486SP3
CPU: Intel 80486 DX4 100 mhz
RAM: 32 MB
Grafik: trident 1 MB VGA
Sound-Karte: Creative Sound Blaster 16 CT2230 insklusive 1748A CHIP

1. Disk: 3,5 Zoll 1,44 MB Toshiba Diskettenlaufwerk
2. Disk: Gotek Disketten-Emulator auf 3,5" 1,44 MB eingestellt
3. Disk: 5,25 Zoll Toshiba Diskettenlaufwerk (eingebunden über extra Controller-Card und optional per config.sys nachgeladen)
4. Disk: Iomega ZIP-Laufwerk 100 MB (parallel-port-Version)

Festplatte: 3x 2GB CF-Speicherkarten per Delock IDE -> CF Adapter.

CD-ROM: Toshiba DoublerSpeed CD-ROM-Laufwerk

OS: MS DOS 6.22 mit Windows 3.11
Posted at 10:33 on November 26th, 2017 | Quote | Edit | Delete
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Reborn Gumby
Posts: 8851
Mein ehemaliges „Spielzimmer“ ist mittlerweile von freundlicher Übernahme betroffen und damit ist der alte 486er in den Keller gewandert. Ich war da mal sehr anderer Meinung, aber heutzutage weiß ich die Vorzüge eines Emulators durchaus zu schätzen. Man muss viel weniger hin- und herkonfigurieren, man kann nebenbei andere Programme offen haben (Anleitung, Lösung usw.) und benutzen, Screenshots machen sich viel simpler und zuverlässiger… Klar, das Gleiche ist es nicht. Aber auf einige Aspekte des Originalfeelings (siehe oben) kann ich echt verzichten ;)
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Now you see the violence inherent in the system!
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Edited by Mr Creosote at 19:13 on November 26th, 2017
Posted at 19:30 on March 4th, 2018 | Quote | Edit | Delete
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Master Gumby
Posts: 81
Für mich ist das Feeling auf der original Hardware entscheidend. Die DOS Box benutze ich, um die guten Spiele von den schlechten zu Filtern. Bin ich wirklich neugierig geworden, wage ich den Transfer auf die echte Hardware. Manchmal muss man da noch CDs brennen oder sogar das Spiel original kaufen.

Für reine DOS Games ist natürlich ein 486 ausreichend. Ich habe mich aber für ein Notebook entschieden. Merkmale sind: PII 366 MHz, 192 MB RAM, 10 GB HDD, Windows 98SE. Das hat den Vorteil, dass ich ggf auch mal ein Windows Spiel drauf zocken kann. Für DOS Games wechsle ich dann einfach in den DOS Modus.

Ganz klarer Nachteil speziell bei meinem Notebook ist, dass der Sound im DOS Modus still schweigt. Das liegt vermutlich an der fehlenden Kompatibilität der Soundkarte mit dem Soundblaster Standard der DOS Ära.
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A programmer is just a tool which converts caffeine into code.
Posted at 18:25 on October 12th, 2018 | Quote | Edit | Delete
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Student Gumby
Posts: 25
Ich bin inzwischen dazu übergegangen, die meisten DOS-Spiele auf meinem Raspberry Pi zu emulieren mit Hilfe von RetroPie und DOSBox. Der kleine ARM-Rechner ist in DOSBox in etwa vergleichbar mit einem 486er. Ich habe mir MS-DOS 6.22 auf einem HDD-Image installiert und boote das dann in DOSBox. So funktioniert auch Windows 3.11 super.

Natürlich ist das ein schlechter Ersatz für einen Original Retro PC, aber dafür ist es wesentlich kompakter ;-).
Posted at 19:26 on October 17th, 2018 | Quote | Edit | Delete
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Student Gumby
Posts: 25
Mein Problem mit Retro-Hardware ist meine eigene Bastelwut!

Ich hatte hierzu tatsächlich mal ein Projekt am Laufen. Hatte mir einen Pentium 166 MMX gekauft auf einem alten ATX Board. ATX deshalb, damit ich ein neues Netzteil und Gehäuse verwenden konnte. Die Kiste lief toll! Hab dann alle meine Lieblings-DOS-Spiele drauf installiert. Super.

Nur nach ein paar Wochen war ich halt mit allem fertig. Also es lief und alles war installiert. Langeweile... und dann die Idee, mal Windows 95 auf den Rechner zu installieren. Funktionierte! Sogar echt ordentlich schnell!

Nur... "Wenn ich Windows 95 nutze, warum dann nicht gleich Windows 98?" Gedacht, getan, ... 3 Tage später hatte ich Windows 98 drauf mit haufenweise Retro-Spielen. Nur so schnell war es nicht mehr. Mmmmh... also: Aufrüsten! Schnellere Grafikkarte, Mehr RAM, etc...

Das ging dann so weiter, RAM erweitert, irgendwann Mainboard getauscht weil ein Kumpel noch ein altes, auch mit dem Pentium kompatibles Mainboard noch im Keller hatte. Dann irgendwann auf nen K6-2 aufgerüstet. Mit Windows 20000 rumgespielt... irgendwann dann ein DOS / 98 / XP MultiBoot System aufgesetzt....

Ganz am Schluss hatte ich dann irgendwie meine gesamte PC-Historie nocheinmal von hinten her überholt und hatte - weil ich wieder mal über ein quasi kostenloses Upgrade gestolpert war.. einen praktisch aktuellen Rechner stehen. Mit 5.25 und 3,5 Zoll Diskettenlaufwerken verbaut unter einem Bluray-Brenner.

Den Rechner nutze ich inzwischen als Zweit-PC, falls man mal was testen will, und zum Auslesen von alten Disketten.

Tja.... und dabei wollte ich Anfangs doch nur einen einfachen DOS-PC.
Posted at 19:33 on October 17th, 2018 | Quote | Edit | Delete
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Reborn Gumby
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Haha, geile Geschichte :D

Da Lob' in mir doch die simplen Tastaturrechner, an denen man praktisch gar nichts erweitern kann. Weniger Versuchung ;)
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Posted at 19:59 on October 17th, 2018 | Quote | Edit | Delete
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Retired Gumby
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Ja, coole Andekdote und erinnert mich ein wenig an mich selbst, punkto dass das Basteln oft lustiger ist als das reine spielen. Nur dass ich meine Basteleien eher von der Softwareseite angehe.

Jüngstes Beispiel: Ich hatte mir in den Kopf gesetzt unbedingt mal wieder Discworld Noir zu spielen und habe dazu allerlei Emulatoren durchprobiert. Vom guten alten wine, über neuartige eigenen Windows95-Emulatoren (deren Namen ich peinlicherweise schon wieder vergessen habe, aber es war halt ähnlich DOSBox… nur suuuperlangsam) und schließlich wieder mal eine Virtuelle Maschine in virtual-Box.

Mit der letzten Variante habe ich nach einigen Feintunen endlich mal ein halbwegs stabiles Windows98 System am laufen, mit dem ich sogar mal ein wenig zufrieden bin. Dort habe ich dann auch Discworld Noir so gut am laufen gehabt wie noch nie (auf meinem alten Rechner anno dazumal lief es wegen LAufwerkstotterer oft ein wenig holprig)… tja was soll ich sagen: Es war dann nur halb so lustig, wie ich es in Erinnerung hatte und obwohl ich dann doch überraschend weit gespielt hatte, war das eigentlich Aufsetzen und Installieren viel spannender. :)
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Posted at 06:04 on October 18th, 2018 | Quote | Edit | Delete
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Reborn Gumby
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Discworld Noir ist gefühlte Jahre auf meiner Liste zum "nochmal spielen". Kann ich mir das dann sparen? ;)
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Posted at 16:26 on October 19th, 2018 | Quote | Edit | Delete
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Retired Gumby
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Originally posted by Mr Creosote at 06:04 on October 18th, 2018:
Discworld Noir ist gefühlte Jahre auf meiner Liste zum "nochmal spielen". Kann ich mir das dann sparen? ;)

Na sagen wir mal so: Inhalt top, Spielmechanik flop. Es ist ein klassisches "Was soll ich jetzt eigentlich als nächstes tun?" Spiel, bei dem man oft Orte nur abklappert, damit es irgendwo anders weiter geht und wo man teils schon sehr hahnebücherene Kombinationen machen muss, die man wohl echt nur dem guten alten "clicke alles auf alles"-Holzhammer findet. Was echt schade ist, weil das mit den Notizbuch und die späteren Extras echt eine clevere Idee ist. Von der Atmosphäre her ist es außerdem auch großartig. Ich fands aber gerade zu Beginn auch herrlich nostalgisch, von daher vielleicht doch eher empfehlenswert.
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Posted at 20:29 on March 9th, 2019 | Quote | Edit | Delete
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Master Gumby
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Ich hoffe das ArcaOS 5.1 wie angekündigt einen besseren Soundtreiber für DOS und Windows 3.1 Spiele bekommt. Dann könnte das für mich ob im Emulator oder in echter Maschine einige Probleme lösen. Aber als erstes werde ich mal endlich Galactic Civilizations V2 darunter spielen.
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🦄🦈
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