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Eden Blues

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Weitere Titel:
Doomsday Blues
ERE Informatique
1987
Genre:
Action, Adventure
Thema:
Science Fiction
Sprache:
English
Lizenz:
Kommerziell
System:
PC (CGA)
Aufrufe:
13081

Wertung [?]

Moebius:
3/6
Gesamt:
3/6
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Moebius (07.02.2015) [verstecken]

Avatar …Und ehe man sich versieht findet man sich im Gefängnis wieder. Welches Verbrechen man begangen hat ist nicht weiter wichtig, wirklich von Bedeutung ist nur, dass man eben hinter Gittern steckt und so rasch wie möglich einen Weg nach draußen suchen sollte. Gibt es denn etwas romantischeres als aus dem Knast auszubrechen? Aber Vorsicht: Das hier ist kein normales Gefängnis, denn es gibt weder Wachen, die einem das Leben schwer machen, noch Mithäftlinge zum Schikanieren oder Zigaretten Teilen. Man ist ganz auf sich alleine gestellt, bis auf ein paar Sicherheitsdroiden, die versuchen einem die Ausbruchspläne zu durchkreuzen. Außerdem wurden Fallen und ähnlich schmerzhafte Apparaturen aufgestellt, die einem das Leben schwer machen, weshalb man also ein klein wenig Glück und Durchhaltevermögen gebrauchen wird… oder vielleicht auch ein klein wenig mehr.

Ich bin mir sicher, dass es einige gibt, die dieses außergewöhnlich bizarre Spiel kennen, aber wie viele davon haben es tatsächlich geschafft es durchzuspielen? Oh Mann, es ist höllisch schwer, und ich hätte es ja spätestens beim dritten Anlauf aufgegeben, weil es irgendwie unglaublich langweilig wurde. Trotzdem habe ich es nie ganz sein lassen können, und habe mich später wiederholt daran versucht, weil es irgendwie einen besonderen Reiz hat.

Das ist also Eden Blues von ERE Informatique, welches 1987 für den Schneider CPC, Atari ST und schließlich auch den IBM PC herausgekommen ist. Wie damals üblich wurde der PC punkto Farbpalette von allen anderen überboten, so dass die CPC Version jene vom PC übertrifft und der Atari ST der unangefochtene Sieger bleibt. Mir ist allerdings zu Ohren gekommen, dass es immer noch Leute gibt, die den äußerst dürftigen CGA Farbmodus mögen und ihn lieber als alles Moderne haben, als ob er etwas besonderes an sich hätte und beileibe keine Beschränkung darstellen würde. Das hier ist für euch, Leute.

Fangen wir bei den guten Seiten an: Die Grundidee ist sicher unterhaltsam, die Grafik ist für die damalige Zeit ganz in Ordnung. Es kommen ein paar Echtzeit Komponenten zu Tragen, wie Tag-Nacht Wechsel und damit zusammenhängende Änderungen im Spielfluss. Es finden sich auch kleinere Adventure-Elemente wieder, wie das Verwenden/Tauschen von Gegenständen (z.B.: Münzen gegen Essen/Trinken um verlorene Stärke/Ausdauer wiederherzustellen).

Schlechte Seiten: Zu SCHWER. Zu viele scheinbar unnötige Hindernisse. Man hat Ausdauer, die nach und nach ausgeht, was einem Zeitlimit gleichkommt, das aber durch Trinken wieder aufgefrischt werden kann. Man hat Stärke, die beim Einschlagen von Türen (der garantiert beste Weg um aus einer Gefängniszelle auszubrechen!) aufgebraucht wird und durch Essen wiederhergestellt werden kann. Wenn man aber völlig ausgelaugt ist, und eine Tür zu Öffnen hat, bleibt man mehr oder weniger hängen. Oh Gott, in manchen Räumen kann man nicht mal länger als 30 Sekunden bleiben, weil dort seltsame Dinge vor sich gehen, die einem schon wieder Ausdauer kosten. Wenn ihr mich fragt, geht einem das alles gehörig auf die Nerven, so dass es ganz normal ist, das man an dem Spiel mit seinem grausigen Schwierigkeitsgrad nur allzu rasch das Interesse verliert. Obendrein mangelt es ein wenig an Abwechslung bei den zu erkundenden Räumen und den wenigen Bewohnern die man so trifft. Dass nur kleine Droiden herumlaufen, aber keinerlei echte Wachen, mutet schon recht seltsam an, und all die leeren Zellen ohne Insassen wirken etwas verwirrend. OK, man kann sie tatsächlich alle genauso leicht wie die eigene betreten, aber man hat nichts davon, außer dass man auf einem Sofa schlafen kann, was aber scheinbar wieder nichts anderes bringt, als einem noch eine tolle Gelegenheit zu bieten Stärke und Zeit (=Ausdauer) zu verschwenden.

Vielleicht versucht das Spiel aber auf genau das hinzuweisen, nämlich dass der Ausdauer-Zähler eigentlich ein Langweilometer ist, und wenn das unten angekommen ist, stirbt man eben an extremer Einsamkeit und Langeweile? Wer weiß… Offen gesagt glaube ich, dass einer der Grundgedanken des Spiels ist, dass man mehrere Anläufe braucht um alle Fallen und Rätsel aufzudecken und sie in Zukunft zu umgehen.

Hinweis: Am Hauptbildschirm des Spiels, wo man an den Werten ein wenig herumschrauben kann, ist es am besten wenn man mehr Stärke und weniger Ausdauer einstellt, weil zweiteres leichter auffrischen geht. Was das Ding in der Mitte mit dem grantigen Gesicht darauf anbelangt, habe ich absolut keine Ahnung was das soll. Aber so wie es aussieht hat es absolut keinen Effekt und sollte daher wohl am besten ignoriert werden.

Übersetzt von Herrn M.

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