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Battle Chess

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Interplay
1989
Genre:
Denkspiel, Strategie
Thema:
Brettspiel / Sonstige Fantasy / Einzigartig
Sprache:
English
Lizenz:
Kommerziell
System:
PC (DOS)
Aufrufe:
14288

Wertung [?]

Moebius:
4/6
Gesamt:
4/6
Allgemeine Abstimmung:
4.5/6
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Moebius (14.03.2016) [verstecken]

Avatar Es ist das wohl bisher ungewöhnlichste und exotischste Schachspiel, in dem alle Figuren lebendig geworden und bereit sind, im Kampfmodus gegeneinander anzutreten. Das war bis jetzt nur in der eigenen Phantasie (wenn überhaupt) möglich. In diesem Spiel erfreut man nicht nur an den vielen verstrickten Spielweisen und raffinierten Taktiken des Schlagens und Schachmatt-Setzens des Gegners, sondern auch die vielen Möglichkeiten der grafischen Gewalt und den Hinrichtungen, die hier das besondere an dem Computerspiel sind. Deswegen Battle Chess (=> Kampf-Schach).

Wie man richtig vermutet, stellt dieses Spiel Schachfiguren in animierter Action dar. Das bedeutet aber nicht, dass man sich ohne Taktik auf das „Schlachtfeld“ stürzen kann. Vielmehr spielt man Schach nach den üblichen Regeln, allerdings mit „lebendigen“ Figuren mit speziell animierten Effekten. Dazu kommen noch richtig gut gesampelte Soundeffekte, die ursprünglich über den internen PC-Lautsprecher abgespielt wurden. Mittlerweile können diese allerdings auch eher nervtötend sein, worauf wir noch zurückkommen werden.

Es gibt zwei Grafik-Versionen des Spiels. Eine in EGA und eine VGA, die aber separat 1988 und 1989 veröffentlicht wurden. Letzteres wurde zusätzlich mit Intro-Musik und zusätzlichen Soundeffekten wie z.B. Fußstapfen verbessert, die allerdings das Spiel erheblich verlangsamten. Im Jahr 1991 veröffentlichte Interplay Battle Chess: Enhanced CD ROM für DOS und Windows 3.x, die sich von den beiden vorherigen Versionen deutlich unterschied. Trotzdem blieb das gleiche zugrundeliegende Spielmodell.

Vorteile:
Ein 3D-Marmorschachbrett mit echten animierten Figuren, die darauf angeordnet sind. Bis auf den Turm, der eine Art „Schachtelteufel“ zu sein scheint, da man noch nicht genau weiß, wie er sich formieren wird. Die schwarze und weiße Seite sind hier als rot und blau dargestellt. Jede Figur handelt in Übereinstimmung mit den üblichen Schachregeln, hat aber jeweils seine eigene visuelle Art und Weise, den Gegner zu bekämpfen, wenn sie eine andere Figur schlägt. Dies wird durch eine kurze Animationssequenz dargestellt, die lustig, bizarr, brutal, aber immer spektakulär sein kann. Ebenso kann jede Schachfigur auf verschiedene Arten getötet werden, je nachdem wer der „Schlächter“ bzw. Angreifer ist. Somit gibt es zahlreiche Kombinationen und viele spektakuläre Tötungsweisen.

Nachteile:
Man kann mit all diesen Effekten und Ablenkungen nicht ernsthaft Schach spielen. Man neigt dazu, das Spiel selbst zu vernachlässigen, indem man versucht die verschiedenen Angriffskombinationen zu erkunden. Indem man mit 2 menschlichen Spielern spielt (also rot und blau) kann man jede mögliche Kombination benutzen, nur um zu sehen, wer was macht damit man nichts an Schlachtanimationen versäumt. Nachdem alle Geheimnisse enthüllt worden waren, verliert man oft einfach die Leidenschaft für das Spiel. Es stellt sich also heraus, dass es mehr Spaß macht, dem Treiben zuzusehen, als es tatsächlich zu spielen.

Fazit:
Wenn man wirklich Schach spielen will, spielt man am Besten ein normales Schachspiel, denn dieses scheint mehr abzulenken, als es zu einem echten Erlebnis beiträgt. Ist außerdem der ganze Spaß einmal entdeckt, geht der Nervenkitzel verloren und das einstige Vergnügen führt eher zu Verdruss. Zugegeben sind die Grafik und alle animierten Darstellungen sehr beeindruckend, aber das Spielmodell trägt dem Konzept und der Philosophie des Schachspiels nicht ganz Rechnung. Insofern ist Battle Chess nur ein groteskes Spielzeug und als solches eher für Kinder als für Erwachsene geeignet.

Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Dieses verbleibt sicherlich in warmer Erinnerung und ist selbst ein großartiges Kunstwerk, aber man kann es einfach nicht als ernsthaftes Schachspiel ansehen. Übrigens gibt es auch einen einfachen und konventionellen 2D-Schachbrettmodus, den man stattdessen verwenden kann. Aber dieser allein macht Battle Chess kaum zu etwas Besonderem, so dass nur ein hochtrabender Name ohne echten Kick übrig bleibt. Also warum spielt man nicht etwas banaleres, aber trotzdem praktischeres wie z. B. Chessmaster 2000?

Übersetzt von 1541

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Verweise

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Kommentare (4) [verstecken] [Kommentar schreiben]

Herr M. (06.11.2019):

I loved playing this as a child and yes it was exactly for the reasons quoted in the review, that is the funny animations. Did not take it all that seriously though, because I cheated a lot (I think you can place the pieces yourself? Or at least you can make the AI super dumb).

Yet on those rare occasions I gave it a try later on, I noticed how this is the one and only gimmick Battle Chess has to offer, and it did not really hold up.

Moebius (14.03.2016):

Geschrieben von Mr Creosote um 17:21 am 14.03.2016:
Maybe to complement your point about the animations distracting from the core game rather than enhancing it, while probably sufficient for children and beginners, the AI's playing strength is rather bad.

Yes, the reason i never mentioned it in the review is because i had never gone so far as to discover how powerful a player it is ;)

Mr Creosote (14.03.2016):

Maybe to complement your point about the animations distracting from the core game rather than enhancing it, while probably sufficient for children and beginners, the AI's playing strength is rather bad.

Moebius (14.03.2016):

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