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KULT: The Temple of Flying Saucers

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Exxos
1989
Genre:
Adventure
Thema:
Sonstige Fantasy / Science Fiction
Sprache:
English
Lizenz:
Kommerziell
System:
PC (EGA)
Aufrufe:
1638

Wertung [?]

LostInSpace:
1/6
Gesamt:
1/6
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Lokale Tests

LostInSpace (19.06.2017) [verstecken]

Avatar Untypisch für ein Adventure taucht der eigene Charakter nicht am Bildschirm auf. Stattdessen gibt die aktuelle Ansicht die Perspektive des Spielers wieder. Der Blickwinkel ist jedoch nicht an die Größenverhältnisse angepasst, da die anderen Figuren nur sehr klein dargestellt werden. Durch das Fehlen eines direkten Identifikationsobjektes in Form eines eventuell sogar animierten Sprites wird man vom aktiven Spieler zu einem Beobachter degradiert. Man hat nicht das Gefühl die einzelnen Schauplätze zu betreten, sondern sie nur über die logische Verknüpfung der Passagen auszuwählen. Der Effekt wird dadurch verstärkt, dass der Übergang zwischen den Räumen abrupt erfolgt und zusätzlich an manchen Stellen den neu betretenen Raum aus einer völlig veränderten Perspektive zeigt.

Man trifft auf völlig bizarre Wesen und Strukturen aus einer religiös priesterlich gesteuerten Echsenwelt, die eine eigene Realität vermitteln wollen. Hier darf man nun über ein kompliziertes interaktives Gehirnsymbol und eine Menüleiste rumexperimentieren. Mit viel Geduld oder am Besten gleich mit einem Guide löst man die abstrusen Rätsel, die jedem noch so abwegigen Monkey-Island-Puzzle Hohn sprechen.

Man trifft auf eine alte Mumie, die wieder zum Leben erweckt wird. Man sieht ein rituelles Opfer auf dem Altar des Gottes Deilos. Man entlarvt zu guter Letzt auch den Kopf hinter den ganzen Grausamkeiten namens Protizm Harssk. Aus dessen Klauen befreit man als echter selbstloser Held die eigene Geliebte Sci-Fi und bringt den Bösewicht zur Strecke. Man reitet zwar nicht mit einem Pferd in den Sonnenuntergang, aber mit einem Raumschiff in die Ferne der Galaxie.

Die Story bleibt also trotz dem fantastisch-exotischen Ambiente offenbar erstaunlich flach.

Das Spiel setzt bewusst auf überzogene Andersartigkeit, die mir als geneigtem Spieler eine große Menge an Einfühl- und Vorstellungsvermögen abverlangt hat. Ohne die Story wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass es sich um ein post-apokalyptisches Szenario handeln soll. Man hat eher den Eindruck, auf einem fremden Planeten gelandet zu sein. Es gibt fast nichts, was menschlich ist. Außer vielleicht der Händler bzw. Changer, der mit Hilfe des – in den 90ern von osteuropäischen Banden in Fußgängerzonen angebotenen — Hütchenspiels die verhandelte Komponente übergibt. Zum Glück spielt der Zufall aber insgesamt eine untergeordnete Rolle. Die Kämpfe gewinnt man eigentlich automatisch, sofern man die richtigen Waffen einsetzt. Bis jetzt ist dieser Ausbruch an Kreativität noch zu verschmerzen.

Aber um Himmels willen, was macht in der oberen linken Ecke dieser Fötus? Damit verschiebt sich das Spektrum langsam aber sicher in Richtung Geschmacklosigkeit. Dieses Wesen namens Gauss ist die telepathische Verbindung zu dem neuronalen Netz der menschlichen Tuner, die mit ihren Psy-Kräften über den normal sterblichen Menschen stehen. Es gibt Wortfetzen wieder, die nur bei Aussprache einen wörtlichen Sinn ergeben. Von manchen Rezensionisten wird an dieser Stelle der schwarze Humor dieser Figur gelobt. Dem kann ich mich nicht anschließen. Für mich ist hier ein Punkt erreicht, an dem sich die mühsam erdachte Atmosphäre in dem Echsentempel letztendlich in ein zur Sinnlosigkeit neigendes Kuriositätenkabinett verwandelt.

Derart verunsichert stelle ich außerdem fest, dass die Grafik der PC Version nicht im Entferntesten an die ursprüngliche Amiga-Variante heranreicht. Die Farbgebung im EGA-Modus ist teilweise zu grell und kontrastreich ohne fließende Übergänge. Es gibt sogar einen offensichtlichen Fehler in der Programmierung, der eine bestimmte Farbe nur transparent darstellt. Die dadurch entstehenden weißen Pixel können laut einer Quelle im Internet über einen Patch entfernt werden.

Die Soundkulisse ist ein science-fiction-artiges Gebrumme und Gepiepe wie aus einem überdimensionalen Spielautomaten. Ein erkennbares zusammenhängendes Musikstück zur Untermalung fehlt allerdings.

Das französische Entwicklerteam hat das Game marktgerecht zuerst in 3 Sprachen (Französisch, Englisch und Deutsch) und für 3 Systeme (Amiga, Atari, DOS) produziert, bevor ein Jahr später mit einem neuen Publisher unter einem anderen Titel (Chamber of the Sci-Mutant Priestess) der amerikanische Markt bedient wurde. Die deutsche Übersetzung ist sehr professionell durchgeführt, wie auch das Spiel im Ganzen in Punkto Professionalität absolut nichts falsch gemacht hat. Kritik verdient die völlig überdrehte, teilweise wahnwitzige Ausgestaltung eines eigentlich vielversprechenden grafischen Konzepts, die offenbar über die wenig erbauliche Qualität der Puzzles und die unglaubhafte Story hinwegtäuschen soll.

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Andere Versionen

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Recorded Amiga Games

DOS Adventure Quest

Verweise

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Kommentare (12) [verstecken] [Kommentar schreiben]

LostInSpace (19.06.2017):

Zitat:
Atypically for an Adventure game, your own character will not appear on screen. Instead, the current view is the player's perspective. The viewpoint, however, is not scaled to size, as all the other figures are shown very small. Lacking a concrete reference object, maybe even an animated sprite, the active role of the player is reduced to observer. You never have the feeling of actually entering scenes, but only pick them through logical links and passages. The effect is increased by having the transition between rooms happen abruptly and in some cases, the newly entered room will be shown from a completely changed perspective.

Read more...

T-Pow (05.12.2008):

Will be done tomorrow. First I have to find my scanner. We moved not long ago. And until now. I didn´t needed it.

Just uploading the Boxshots from the PC version. PNG Format is a little bit to big so I send the JPG´s.

Mr Creosote (05.12.2008):

I usually scan boxes at 300dpi and save them in a lossless format (png), but then resize them to about 1000 pixels width and jpeg format for display on the site. That way, I always have a better version at hand if the standards of the Internet should allow for higher resolutions file-size-wise.

T-Pow (05.12.2008):

Prefered format and resolution?

Mr Creosote (05.12.2008):

Send them in :)

T-Pow (05.12.2008):

Only the cover of the Manual is different. It shows the same picture like the box itself which is extremely differnt from the Amiga version.
Interrested in Scans?

Mr Creosote (04.12.2008):

Go ahead - the scans on the site are from my own box and my own pages, made with my own scanner, so in this case, I can guarantee they're as close to the originals as it can get. Nothing left out, nothing added ;)

T-Pow (04.12.2008):

Thanks. I wanted to check if it´s identical with the PC Versions Manual because the Box Artwork is complettely different.

Mr Creosote (04.12.2008):

Ah, yes, the alternate download server... the one thing that's still not automatically supervised. Should be ok now.

T-Pow (04.12.2008):

I wanted to download the Manual but the Link seems to be broken.

Gast (16.05.2007):

Das Game war gar nicht übel, das hatte irgendwie was. Und humorvoll war es auch. Ich geb zu ich konnte es nie sein lassen die Protzorq Typen mit PSI Kräften zu vermöbeln nur um dann in Stücke gehackt zu werden :-)

Wandrell (13.03.2006):

The game box, in the european version only, has been drawn by the french comic author Caza. Right now I can recall four of his comics, but only the name of two of them, Arhk, about the creation of the last planet of the universe, wich may be part of a series; and the stories of the Hom, about the end of a world inhabited by degenerated humans, which is brought by their forgotten myths.

He published in Metal Hurlant (a french comic magazine, which only changed the name in America for Heavy Metal), but it may be hard to find nowadays.

Using comic drawers for the boxes was not too infrecuent in the eighties, I think it was Cadaver the game that had a Simon Bisley draw, and in "Beneath a Steel Sky" worked Dave Gibbons, known for Rogue Trooper and Watchmen. Another example I know for proximity was Opera, that had many covers, and even designs, of Azpiri, and some of the south american Juan Gimenez, which where very popular in the country.

Well, it ended pretty big for just a comment.

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