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Bartek Jasicki
2016
Genre:
Strategie, Rollenspiel
Thema:
Kämpfen / Fliegen / Science Fiction /
Textbasiert / Geschäftswelt / Piraten /
Unfertig
Sprache:
English
Lizenz:
Freeware
System:
PC (Linux)
Aufrufe:
1737

Wertung [?]

Mr Creosote:
3/6
Gesamt:
3/6
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Mr Creosote (02.06.2018) [verstecken]

Avatar Steampunk. Was mal als originelles und sogar stellenweise faszinierendes Gedankenspiel begann, wird mittlerweile auf alberne Kostüme, die primär aus Zylinder und Schweißerbrillen bestehen, reduziert. Insofern ist es schwierig nachvollziehbar, warum irgendjemand im Jahr 2016 noch auf diesen Trauerzug aufspringen sollte. Noch mehr überrascht dann aber, dass dieses Spiel sein selbsterklärtes Thema überhaupt nicht richtig benutzt. Mysteriös.

Steam Sky fasst man am besten als rundenbasiertes Elite zusammen. Nicht, dass es im Weltraum stattfindet. Der Spieler bewegt sich vielmehr zwischen schwebenden Basen. In einem wohl dampfbetriebenen Luftschiff, dessen Teile so benamt sind, dass man die Flugfähigkeit kaum glauben kann. Aber das ist doch überhaupt der zentrale Gedanke des Steampunk, oder? Thematisch ist damit allerdings auch schon alles gesagt.

Man fliegt umher und handelt Waren zwischen den Basen. Die üblichen Marktgesetze herrschen, d.h. man deckt sich beispielsweise auf einem Minenstützpunkt mit Erzen ein und verkauft diese auf Raffinerien, wobei Nahrungsmittel wiederum auf beiden gute Preise bringen. Die Spielwelt, da bei Spielstart zufällig generiert, muss erst erforscht werden oder man fragt sich von Basis zu Basis durch, um immer wieder neue Ziele zu entdecken. Geld benötigt man zur Bezahlung der Crew, deren Mitglieder in Piloten- oder Schussfertigkeit zu trainieren, sie mit fähigeren Nachfolgern zu ersetzen oder dem Schiff selbst bessere Ausrüstung zu verpassen. Missionen, die sich typischerweise um Erforschung oder das Abschießen unerwünschter Individuen drehen, können für weiteres Einkommen sorgen sowie das Ansehen des Spielers auf der jeweiligen Basis erhöhen. Feindliche Zusammenstöße im Luftraum werden auf abstrakte Weise ausgefochten: Man regelt die generelle Taktik ein, wie beispielsweise nahe heranzufliegen oder aber Abstand zu halten, zielgerichtete Treffer zu versuchen oder einfach wild die Munition zu entleeren usw. Oder versucht man davonzukommen?

Das funktioniert alles ziemlich tadellos, doch der thematische Aspekt will sich nicht mehr so richtig zeigen. Ob man nun durch den irdischen Luftraum oder das Weltall fliegt, ob es schwebende Basen oder Raumstationen sind, macht effektiv keinen spielerischen Unterschied. In den Kämpfen gibt es keine Steampunk-spezifischen Wahlmöglichkeiten. Die Handelswaren sind ebenfalls recht generisch und könnten genauso in einem Weltraumspiel auftauchen. Abgesehen vom Spieleransehen (beispielsweise kann man lokales Landeverbot erhalten, wenn man gegen die Interessen einer Basis handelt) zeigen auch die Basen wenig Individualität.

Man könnte durchaus die berechtigte Frage stellen, warum der Autor das Spiel extrinsisch im Steampunk-Genre ansiedelt, wenn er dann nur so wenige definierende Aspekte darstellt und noch weniger davon wirklich verwendet. In der rezensierten Version (2.0.3) wirken die Welt und die Spielerinteraktionen mit ihr jedenfalls noch sehr mechanisch. Es scheint keinerlei Hintergrundgeschichte zu geben, die es zu entdecken gäbe. Warum hat sich die menschliche Zivilisation beispielsweise in die Lüfte aufgeschwungen? Was ist mit dem dem Leben auf der Oberfläche passiert? Wieso sind die Koordinaten der Basen nicht allgemein bekannt? Wie können auf einer fliegenden Basis Erze abgebaut werden? Es gäbe viel Potential für spannende Historie, die in teilweise schemenhaften Überlieferungen existieren könnte, jedoch bleibt es ungenutzt. Gleichermaßen könnte man fragen, wenn man die Luftschiffe als riesenhafte Zeppeline annimmt (mangels Grafik findet das im Kopf des Spielers statt), warum dies nicht in den Kämpfen miteinbezogen wird. Eingeschränkte Beweglichkeit oder auch fehlende Sicht könnten entscheidende taktische Rollen spielen.

Das Fundament Steam Skys, ein richtiger Hit zu werden, ist vorhanden. Die Elite-Formel in scheinbar langsame rundenbasierte Form zu bringen ergibt spielmechanisch mehr Sinn, als man denken könnte; das Spiel setzt sich damit um Einiges vom Original ab, spielt sich recht anders und fordert auf andere Art und Weise. Sollen allerdings größere Zielgruppen als die eingefleischten Fans erreicht werden, müsste eben das Thema deutlich ausgebaut werden. Die Welt müsste einfach lebendiger werden. Man erwartet in einem solchen Spiel einfach verrauchte Bars auf den Basen, in denen man Gerüchte erfährt, und sich dann fragt, ob es sich nur um betrunkene Wichtigtuerei handelt, oder doch ein Fünkchen Wahrheit darin steckt. Ob man über die angedeutete Historie der Welt nicht doch noch mehr erfahren könnte, wenn man sich in noch tiefere Abgründe begibt. Ob das dann wirklich zu viel führte oder nicht, wäre gar nicht mal so richtig; der Versuch würde immerhin dem Herumreisen viel mehr Sinn über das Geldscheffeln hinaus geben.

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