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Sebastian Pech
2001
Genre:
Action
Thema:
Fliegen
Sprache:
English
Lizenz:
Kommerziell
System:
PC (Windows)
Aufrufe:
2877

Wertung [?]

LostInSpace:
1/6
Gesamt:
1/6
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LostInSpace (03.08.2019) [verstecken]

Avatar Das Universum der guten Ideen für Computerspiele ist zwar riesengroß, aber noch lange nicht unendlich. Besonders die genialen Spieleideen wachsen nicht auf Bäumen, sondern sind selten wie Perlen. So braucht man sich nicht wundern, dass Programmierer – und solche, die Programmierer werden wollen – auf bereits bekannte und bewährte Spielprinzipien zurückgreifen. Mit der eigenen Kreativität angereichert wird dann aus dem Original ein hoffentlich origineller Klon. Ein bekanntes Personenbeförderungsmittel im eingangs erwähnten Spieluniversum ist das allseits bekannte Space Taxi, das für eine Vielzahl von Klonspielen Pate stand.

In einer Ausgabe der Zeitschrift PC Action aus dem Jahre 2004 wurde in der Rubrik für Gratisspiele das auf der Heft-DVD enthaltene Airtaxi 2 vorgestellt. In dem vorliegenden Test beziehe ich mich auf den sehr ähnlichen ersten Teil von Airtaxi aus dem Jahre 2001, das also zeitlich gesehen schon fast zu den Retrospielen zählt. Natürlich ist Airtaxi nur ein inoffizieller Space Taxi Klon. Beiden gemeinsam ist ein schubgesteuertes schwebendes Personenbeförderungsfahrzeug, das aufgrund der eigenen Trägheit mit viel Bedacht vorbei an Hindernissen hin zu den Landeplattformen gesteuert werden muss. Zwischen diesen sogenannten Pads werden die Fahrgäste solange hin und her transportiert, bis sich die Luke am oberen Bildschirmrand öffnet und das nächste Level erreicht ist.

Im Gegensatz zum Original braucht man das Airtaxi nicht zu betanken, bekommt aber im Gegenzug auch kein Trinkgeld von den Fahrgästen. Die Level sind völlig frei anwählbar und können über einen Editor auch auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Der Spieler kann die Level also beliebig gestalten und befahren. Das ist für Gelegenheitsspieler interessant, die episodenhaft ein schwebendes Taxi steuern wollen. Auch der ungeübte Spieler wird angesprochen und die Challenge besteht hauptsächlich darin, mit dem schwer zu steuernden Gefährt nirgendwo anzuecken. Den 15 Leveln der Grundversion können über ein Add-On weitere 5 Level hinzugefügt werden. Dies eingerechnet bietet das Spiel 3 verschiedene Grund-Designs: Ein Wald mit Riesenbäumen, ein Mauergefüge aus Backsteinen und Klötze mit Horrormotiven wie Totenköpfe und Pentagramme. Im Level mit den Bäumen ist die Beschriftung der Landeplattformen schlecht zu erkennen, da helle Schrift auf hellem Grund verwendet wurde. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass das Spiel eigentlich Hintergrundgrafiken verwendet. Diese wurden in der von mir getesteten Version aber leider nicht angezeigt.

Außerdem ist der Spielbildschirm größtenteils unbewegt. Die einzige Animation ist die von den Fahrgästen jeweils geschwenkte Fahne. Im Level-Aufbau des originalen Space Taxi stößt man dagegen auf verschiedene animierte Hindernisse wie Bälle oder Laserstrahlen, die das Spielgeschehen bereichern. Dagegen liegt die Herausforderung bei Airtaxi hauptsächlich darin, verwinkelte Wege und Passagen zu durchfliegen. Dabei tötet die pixelgenaue Kollisionsabfrage, die jede millimetergroße Berührung sofort und gnadenlos bestraft, so manchen Nerv. Die Landung auf einer Plattform muss derart sanft und butterweich durchgeführt werden, dass ein kompliziertes Landemanöver einer Falcon-9-Rakete auf einer schwimmenden Plattform im Pazifik wie ein Kinderspiel anmutet. Auch darf man seine Landestelzen nicht zu früh einfahren, da das Airtaxi sonst allein aufgrund der Schwerkraft sofort mit dem Boden kollidiert.

Zum Glück kann man mit dem Editor die Level so umgestalten, dass zumindest Kollisionen durch zu enge oder verwinkelte Passagen weitgehend ausgeschlossen werden können. Zur Unterhaltung und Aufrechterhaltung der Stimmung trägt ein netter Soundtrack positiv bei. Das kleine Musikstück ist wirklich gut gelungen und eingängig. Außerdem hat man ähnlich dem Original auch Sprachausgabe eingebaut und man hört den wartenden Fahrgast rufen: „Hey, Taxi“.

Die Taxi-Vielflieger unter uns bekommen leider keine Bonusmeilen gut geschrieben, soll heißen: jegliche Form eines Langzeitanreizes wie Punkte, Highscore oder Zusatzlevel fehlen. Das Spiel ist ausschließlich für die kleine Flug-Pause zwischendurch ausgelegt. Gerade der Anreiz das Spiel komplett zu schaffen hat sicherlich in der Original-Version zum Kult-Status beigetragen. Dazu war dann auch einiges an Geschick und Zeit notwendig. In all diesen Punkten kann Airtaxi jedoch unschuldig gesprochen werden. Denn der Entwickler hatte sicherlich niemals das Ziel, das Original zu übertreffen.

Außerdem ist das kopierte Spielprinzip wie ein schöner Mensch: Den entstellt ja bekanntlich nichts. Aber um bei dieser Metapher zu bleiben: Airtaxi ist bei aller Freude über die Gratis-Flugstunden nicht gut genug für meinen Wäscheschrank, aber vielleicht für eingefleischte Space Taxi-Junkies zu schade für den Lumpensack.

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