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Parallax Software
1994
Genre:
Simulation, Action
Thema:
Science Fiction / Multiplayer / Fliegen
Sprache:
English
Lizenz:
Shareware
System:
PC (DOS)
Aufrufe:
28367

Wertung [?]

Tapuak:
5/6
Gesamt:
5/6
Allgemeine Abstimmung:
4.2/6
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Lokale Tests

Tapuak (09.05.2001) [verstecken]

Avatar „3D-Shooter“ sind prinzipiell peinlich, schon alleine diese typisch deutsche Bezeichnung geht schnell auf die Nerven. In Kombination mit dem pickligen Teenager, der zuhause heimlich mordet, wenn Mami mal nicht da ist, werden solche Ansammlungen von zutreffenden Klischees geradezu unspielbar.

Eine weniger brisante Mischung bietet dagegen „Descent“, bei dem Papi und die anderen Zensoren nur noch freundlich nicken können. Zwar handelt es sich auch hierbei um eine Schießerei aus der berühmt-berüchtigten „Ego-Perspektive“ (noch so ein Computerspiel-Zeitschriften-Wort), doch entgegen aller Erwartungen ist hier nicht eine Kettensäge der erste Blickfang, sondern das Cockpit eines Raumschiffs - wie langweilig! Auch die Tatsache, dass dieses Gefährt schwerelos ist, dürfte noch kein herzherausreißendes Muttersöhnchen anlocken - gähn! Aber hast du nicht auch schon mal heimlich davon geträumt, den glattgemähten Rasen deines Vorgartens auseinanderzunehmen, obwohl er dein Lebenstraum ist? Gut, auch das kannst du bei „Descent“ nicht, aber vielleicht stillen tausende von fliegenden Robotern zum Schrottmachen ja auch deine Zerstörungsphantasien? Nein, das tun sie nicht, ich weiß. Die bluten ja nicht.

Die dazugehörige Geschichte ist einfallslos: das alte Lied von der Maschine, die ihren „Herren“ tyrannisiert. Auf diversen Planeten haben die in den dortigen Minen arbeitenden Roboter die Oberhand gewonnen und ihre Erschaffer, die Menschen, eingesperrt. Diese schonende Umgehensweise zeigt deutlich den ethischen Gewissenskonflikt der Roboter untereinander sowie ihr Ringen um gesellschaftliche Anerkennung. Aus irgendeinem Grund sollen diese Minen jetzt von menschlicher Seite durch die Zerstörung der Reaktorkerne vernichtet werden. Also, ab ins Raumschiff unter runter in den Stollen!

Um Verwechslungen zu vermeiden: es handelt sich bei diesen Stollen nicht um stinknormale rußige Zechen, sondern größtenteils um technisch bestens ausgestattete Rohstoff-Abbau-Arbeitsplätze, Fachrichtung Ausbeutung. Durch diese angenehmen Räumlichkeiten fliegt man mit dem bereits erwähnten schwerelosen Mini-Raumschiff, welches praktischerweise gut bewaffnet und gepanzert ist (kontinuierliche Aufrüstung nicht ausgeschlossen). Doch aufmüpfige Roboter jeden Kalibers schweben aus dunklen Ecken hervor und wollen den Zerstörer aufhalten, ihn sogar töten. Mit „futuristischen“ Waffen wie Laser- und Plasmakanonen werden die Blechkameraden aus dem Weg geräumt - kein Blut, nur Robotertränen. Aber wegen ihrem wenig eleganten Kampfverhalten - mehr als einige Ausweichmanöver sieht man kaum - haben sie es ja auch nicht anders verdient. Doch auch die menschliche Seite hat in ihrer unermesslichen Blödheit anscheinend etwas vergessen: Sämtliche Schlüssel zu versperrten Türen müssen innerhalb des Levels erst eingesammelt werden. So arbeitet man sich mit Hilfe einer Karte durch Schächte, Hallen und Höhlen durch die teilweise riesigen Minensysteme vor, bis schließlich das Ziel (fast) jeden Levels, der Reaktor, an der Reihe ist. Ist dieser zerstört, bleiben ganze 50 Sekunden, um den nun geöffneten Ausgang der brodelnden Mine zu finden und vor der finalen Explosion ins Weltall zu entfleuchen.

Technisch präsentiert sich „Descent“ durchaus gelungen, lediglich die Grafik wirkt auf großen Monitoren etwas grobkörnig. Die Steuerung ist dagegen komfortabel, sie erfordert nur etwas Einarbeitungszeit, bis gewagte Flugmanöver problemlos von der Hand gehen. Auch Leveldesign und Aufbau überzeugen den abgestumpften Spieler. Der schwerwiegendste Kritikpunkt besteht im Schwierigkeitsgrad: Schon auf der „einfachsten“ Stufe werde die Robotermassen schnell übermächtig - spätestens in Level 7 muss zumindest zwischenzeitlich auf Cheats zurückgegriffen werden. Auch die Orientierung kann in den verwinkelten Höhlen manchmal schwierig werden, zumal die unübersichtliche Karte nicht immer eine Hilfe ist.

Insgesamt ist „Descent“ trotzdem ein lockerer Zeitvertreib, wenn auch ohne viel Tiefgang, denn das Gefühl einer „Kampagne“ kommt aufgrund der fehlenden Weiterentwicklung der Story nicht auf. Zu erwähnen bleibt ein sehr gelungener Multiplayer-Modus (für mehrere Computer im Netwerk) mit verschiedenen Spielvarianten der Kooperation oder der Konkurrenz.

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Verweise

Kommentare (2) [verstecken] [Kommentar schreiben]

Murderous Lover (10.11.2013):

I go the game to work with DOSbox without any issues.

However I got drunk while getting used to the controlls :o lol... I think this might happen with anybody and everybody who is trying the controlls for the first time... :P but if you have a good stomach, give it a try, it is totally worth it :D

Murderous Lover (09.11.2013):

I love this game since childhood.
It was the first simulator I have played.
I usually had trouble running after the robot that steal your weapons but eventually I had mastered the technike of following him and killing him... I think he generally go to where you start on the map...then he turns around and just sit there like waiting for you to murder him (If I remember correctly) lol

I have downloaded the game along with a tool that dosbox.com have to make the usage of DOSbos much easier... it auto mounts the game in to DOSbox so you can simply enter the utility, add a game to the utility (witch stay saved, if you want to play the game again just open the utility and it will still have your game there ready) When you want to play the game just open the utility and double click your game.
It is absolutely free so this is no advertizing -_-*

Once you are on dosbox.com click on downloads and search for "DOSBox Game Launcher" that is the tool, pretty simple to get a game to run. I have run Civilization and need for speed 1 with that program so far.

You do not need to download DOSbox because the tool already comes with the latest version of DOSbox

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