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The Chaos Engine 2

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Bitmap Brothers
1996
Genre:
Action
Thema:
Science Fiction / Multiplayer
Sprache:
English
Lizenz:
Kommerziell
System:
Amiga (OCS/ECS)
Aufrufe:
25547

Wertung [?]

Mr Creosote:
3/6
Gesamt:
3/6
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Mr Creosote (04.09.2002) [verstecken]

Avatar Chaos Engine - Der Inbegriff eines Amigaspiels. Herausgebraucht von der Amiga-Firma. Der immens beliebte erste Teil fand seinen Weg sogar mehr als ein Jahr später auf den PC. Aber danach herrschte nur große Stille.

Sprung ins Jahr 1996. Commodore ist schon lange pleite, böse Zungen erklären den Amiga bereits vor zwei Jahren für tot. Ein paar der Traditionsunternehmen halten immer noch die Fahne hoch und entwickeln für dieses System. Darunter natürlich die Bitmap Brothers. Chaos Engine 2 - ein exklusives (und wiederum typisches) Amigaprodukt!

Die Meisten werden wahrscheinlich noch nie von diesem Spiel gehört haben, und wer den ersten Teil kennt, sollte seine Erwartungen jetzt schnell herunterschrauben. Chaos Engine 2 ist nicht der Nachfolger, den man sich erträumt hat. Es ist auch nicht einfach das selbe Spiel mit neuen Leveln, neuen Mostern und neuen Charakteren. Das wäre ja auch unter dem Bitmap-Niveau gewesen! Es gibt immer noch Söldner, und einen davon steuert man. Auch läuft da weiterhin ein zweiter im selben Level herum, und dieser kann (und sollte, denn so ist das Spiel eigentlich gedacht) von einem weiteren Menschen übernommen werden. Der Unterschied: Die beiden sind kein Team mehr, sondern Gegner. Statt freundlicher Zusammenarbeit ist es ein tödlicher Wettstreit!

Anders als in sogenannten „3D-Shootern“ geht es aber nicht primär darum, den anderen Spieler zu töten. Das kann man natürlich machen, aber es wirft den Gegner nur zeitlich zurück, denn ein paar Sekunden später wird er automatisch wieder auferstehen. Am Anfang jedes Levels gibt es eine kurze Einführung (die seltsamerweise von dem Typen, den man am Ende von Chaos Engine „befreit“ hat, gegeben wird), in der die Aufgabe erläutert wird. Meist geht es darum, Schlüssel zu finden, Schalter zu aktivieren usw. Alles mit einem Ziel: Als Erster das Level wieder zu verlassen, denn dann hat man gewonnen.

Handelt es sich also um eine Art Sport? Steckt mehr dahinter? Keine Ahnung. Kommen wir stattdessen zu den Leveln. Sie sind weitesgehend gut designed, und bestehen aus mehreren Ebenen, Wänden, Hallen, Türen und „neutralen“ Robotern, die einfach jeden Spieler angreifen, den sie zu Gesicht bekommen. Beide Söldner haben immer die gleiche Chance, da ihre Startpositionen symmetrisch ausgelegt sind. Negativ macht sich (im gesamten Spiel) bemerkbar, dass die Level einfach viel zu kurz sind. Eines dauert selten länger als ein paar wenige Minuten, und die sind dann extrem hektisch. Und das ist nicht die positive Art von Hektik.

Die geringe Größe der Level stellt immerhin sicher, dass kein Spiele vollkommen chancenlos „abgehängt“ werden kann. Das ist wiederum gut, denn wie viel Spaß würde es wohl machen, minutenlang hinter jemandem herzulaufen, ohne die geringste Chance, ihn noch einzuholen? So wie es ist sind die Gegner andererseits häufig dermaßen dicht zusammen, dass es reines Glück ist, wer nun gewinnt. Grund: Der Ausgang ist meist eine verschlossene Tür (oder etwas Entsprechendes). Ein Spieler besorgt sich den Schlüssel, der andere ihm dicht auf den Fersen, um ihm den Schlüssel noch wieder abzujagen. So wechselt durch gegenseitiges Morden der Schlüssel immer wieder und wieder die Hände. Soweit, so gut, doch dann öffnet ein Spieler tatsächlich die Tür. Was passiert? Sein Gegner erschießt ihn von hinten und rennt schnell selbst nach draußen - und ist damit der Sieger! Das passiert tatsächlich, und leider viel zu häufig. Bliebe ein getroffener Söldner etwas länger bewegungslos (und wenn es nur zwei oder drei Sekunden wären), wäre es deutlich fairer.

So schwierig einem das Eingeständnis auch fallen mag: Chaos Engine 2 kann mit seinem Vorgänger nicht mithalten. Teamwork liegt mir ohnehin mehr als meinen Mitspieler umzubringen. Und dann diese inhärenten Schwächen! Es macht eine Zeit lang tatsächlich Spaß, aber es ist einfach nicht die Herausforderung, die man erwartet hätte. Bitte probiert es aus, aber erwartet kein Meisterwerk.

Schlussendlich noch ein paar wichtige technische Anmerkungen: Obwohl es möglich ist, das Spiel von (virtuellen) Disketten zu spielen, ist davon dringend abzuraten. Die Ladevorgänge brauchen einfach Stunden! Und das nicht nur bei ersten Booten, sondern auch mehrere Minuten jeweils zwischen jedem Level - und da die hochverehrte Leserschaft nun weiß, wie lange ein Level aktiv dauert, ist die Korrelation klar: Mehr laden als spielen.

Die Lösung: Das Spiel auf Festplatte installieren. Chaos Engine 2 hat kein eigenes Installationsprogramm, aber es geht über WHDLoad. Während der Installation muss die Version (AGA oder ECS) des Spiels angegeben werden. Also ehrlich - wer hat schon 1996 noch von Disketten gespielt?

Zeitgenössische Tests [verstecken]

Spieleserien

  1. The Chaos Engine (Amiga / OCS/ECS)
  2. The Chaos Engine (PC)
  3. The Chaos Engine 2

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Videos

Longplay (Recorded Amiga Games)

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