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Privateer

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Weitere Titel:
Wing Commander: Privateer
Origin
1993
Genre:
Simulation, Action
Thema:
Krieg / Science Fiction / Piraten /
Fliegen / Geschäftswelt
Sprache:
English
Lizenz:
Kommerziell
System:
PC (DOS)
Aufrufe:
36638

Wertung [?]

Mr Creosote:
5/6
Gesamt:
5/6
Allgemeine Abstimmung:
5.6/6
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Lokale Tests

Mr Creosote (08.11.2006) [verstecken]

Avatar Tja, was kann ich überhaupt noch über ein so beliebtes Spiel schreiben, was noch nicht gesagt wurde. Nicht viel. Und was soll ich es überhaupt beschreiben - kennt doch eh jeder! Andererseits vielleicht doch noch nicht 100% aller Menschen, also eine kurze Einführung.

In Privateer übernimmt man die Rolle eines (Überraschung) Freibeuters, der im Gemini-Sektor des Wing Commander - Universums operiert. Dabei handelt es sich nicht gerade um Grenzgebiet (am äußersten Rand geht es zumindest in Richtung der Kilrathi), also ist alles ein wenig ruhiger als in den „regulären“ Wing Commander - Spielen.

Auch die sich zwar verzeigende, aber trotzdem feste Missionsstruktur gibt es nicht. Stattdessen bewegt sich Privateer auf den von Elite vorbestimmten Pfaden: Man fliegt frei herum und verdient sich sein Geld so, wie es einem gefällt. Zum Beispiel durch Handel. Auf einem Planeten billig Waren einkaufen, und woanders wieder abstoßen. Dafür gibt es ein grobes Schema verschiedener Planetenklassen: Auf landwirtschaftlichen Planeten ist Nahrung billig zu haben, auf Minenplaneten dagegen sehr gefragt. Natürlich gibt es deutlich mehr Waren, und nicht alles ist so offensichtlich wie dieses Beispiel.

Dann gibt es natürlich trotzdem noch Missionen. Diese fallen in verschiedene Kategorien: Die Händlergilde könnte einen zum Beispiel beauftragen, etwas zu transportieren oder eines seiner Mitglieder zu eskortieren, während die Söldnergilde eher Patroullien oder Kopfgeld auf Piraten anbietet. Wo wir gerade bei den Piraten sind, ihr Weg steht dem Spieler natürlich ebenfalls offen - mit dem Schmuggeln illegaler Drogen lässt sich schnell sehr viel Geld machen, aber beinhaltet das Risiko, auf Patroullien zu stoßen.

Wohin mit dem ganzen Geld? Man kann bessere Schiffe kaufen und sie besser ausrüsten. Am Anfang des Spiels hat man ein Modell aus zweiter Hand, das nicht mehr gerade dem neuesten Stand der Technik entspricht. Selbst mit neuen Waffen, zusätzlichem Laderaum und all diesen Sachen kommt man damit nie übers Mittelmaß hinaus. Einen deutlichen Qualitätssprung bieten dagegen die drei zivilen Schiffe (zur Erinnerung: Man gehört in diesem Spiel nicht dem Militär an), die auf dem freien Markt verfügbar sind: die Orion (in der Anleitung als „Panzer“ beschrieben), die Galaxy (ein großes Handelsschiff) und die Centurion (ein mittelgroßer Jäger). Diese Modelle können ebenfalls wieder mit verschiedenstem Equipment aufgerüstet, und so den Wünschen des Spielers angepasst werden.

Falls all das in Orientierungslosigkeit mündet, versteckt sich im Spiel auch noch eine Story. Diese kann jederzeit durch Besuch eines bestimmten Planeten begonnen werden und sie dreht sich um ein Artefakt außerirdischer Herkunft. Zwar ist das auch nicht viel mehr als das Springen von einem Auftraggeber, der einem vorgefertigte Missionen gibt, zum nächsten, aber trotzdem eine nette Abwechslung von den sonstigen Zufallsmissionen, besonders, da einige dieser „Storymissionen“ etwas ausgefeilter sind. Selbst, nachdem man diese „Kampagne“ beendet hat, kann man natürlich weiterspielen, so lange man möchte.

Privateer macht den Einstieg sehr leicht. Am Anfang ist man auf ein einziges Sonnensystem beschränkt, was, wie sich herausstellt, durchaus zum Vorteil des Spielers ist: In einer sehr ruhigen Umgebung mit nur geringen feindlichen Elementen kann man erste vorsichtige Schritte wagen und ein wenig mit dem Handel vertraut werden. Sobald man sich dann entschließt, diese Sicherheit zu verlassen, wird es härter, aber der Spieler sollte einigermaßen vorbereitet sein.

Der Handel ist nicht allzu komplex (siehe oben), also ist es nicht nötig, handschriftlich Listen mit Preisen und Verfügbarkeit zu führen. Und obwohl das Fliegen auf jeden Fall ein paar zusätzliche Tasten selbst bei Benutzung eines dieser Monsterjoysticks benötigt, geht es in seiner actionreichen Ausrichtung leicht von der Hand. Womit wir beim Realismusgrad wären, der natürlich sehr niedrig ist. Raumschiffe drehen mal eben plötzlich auf dem Fleck um, im luftleeren Raum gibt es Explosionen und so weiter. Das zeigt nochmals, das sich das Spiel eher an Gelegenheitsspieler, als Hardcode-Experten richtet. Mit dieser Voraussetzung im Hinterkopf ist es hervorragend.

Es gelingt dem Spiel, ein einigermaßen glaubwürdiges und „lebendiges“ Universum zu erzeugen. Man trifft dauernd auf andere Schiffe (nicht beschränkt auf die Typen, die man selbst fliegen kann), die entweder Händler, Söldner, Miliz, Militär, Piraten, Kilrathi oder „Retros“ (eine religiöse Sekte, die Reisen durch den Weltraum komplett abschaffen will - indem sie jeden, der es wagt, abschießt) sind. Diese Gruppen haben jeweils verschiedene Einstellungen dem Spieler gegenüber, je nach dem, wie man sie bisher behandelt hat. Wenn man dauernd Piraten abschießt, wird man von deren Freunden natürlich sofort angegriffen. Wenn man sie andererseits gegen die Miliz unterstützt, können sie durchaus zu Freunden werden. Auch trifft man jede Menge Charaktere, die die Story vorantreiben und ein paar individuelle Planeten mit eigenen „Gesichtern“ sind auch eingestreut. Einfach simpler Spaß.

Weniger lustig waren allerdings die Marketingmethoden. Wie zu der Zeit bei Origin üblich wurde das Spiel in mehreren „Modulen“, die man einzeln erwerben musste, vertrieben. Zentrales Herzstück war natürlich das eigentliche Spiel. Dann gab es das „Speech Pack“, das nach Installation alles Dialoge über den Lautsprecher erschallen lassen. Kurz darauf kam eine Erweiterung namens „Righteous Fire“ heraus, die eine zweite Kampagne enthält (dabei geht es um die Retros). Eine Zeit lang konnte man noch über Pläne für die SVGA-Upgrade lesen, aber das kam dann doch nicht mehr. Vor allem das Konzept eines „Speech Packs“, für das die Kunden nochmal ca. 20¤ hinblättern sollten, wurde heftig kritisiert - zurecht. Extra bezahlen für Soundeffekte? Zum Glück ein Geschäftsmodell, dass sich nicht durchgesetzt hat.

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Verweise

Kommentare (6) [verstecken] [Kommentar schreiben]

Mr Creosote (11.11.2006):

By the way, I stronly advise everyone to check out the remakes in the related links. Both are built on top of the free Vegastrike engine, so they have lots of things in common. 'Privateer Gemini Gold' aims at being an exact remake (with improved graphics), 'Privateer Remake' (ironically) adds lots of new things to the game, like the ability to fly pretty much every ship and an additional campaign. They're both available for Linux, MacOS and Windows.

Wandrell (10.11.2006):

Yes now that I look for it. The copy I played is of a friend and by now it's nearly forgotten by me, so I mixed up things.

Mr Creosote (10.11.2006):

Wasn't that one released by Microsoft?

Wandrell (10.11.2006):

I mixed names, I looked and the game was Freelancer, aparently originally designed by the same who designed Privateer. I couldn't play much because the bug, but even thought it looked fun you couldn't travel freely, to unlock passages to other places you had to finish some missions.

Mr Creosote (09.11.2006):

Privateer: The Darkening? One of the worst disappointments I ever had. Virtually unplayable, I kept dying early on again and again, because unlike in the first part, the game immediately starts in the 'danger zone'. Also, once I got over this phase with lots of luck (read: restore saved game until a run gets through without meeting any pirates/whatever), I got to a point when I actually got quite good at fighting other ships. Only that suddenly, I found myself in an unending battle in which I killed something like 100 ships, but more kept coming, so I couldn't even run away. Horrible.

Wandrell (09.11.2006):

I have played another, newer, Privateer by EA, which owns Origin but gave the game that name probably to try to sell a bit more. It is fun, until you find it haves a game-stopping bug when you are ambushed, and have to be ambushed to continue playing and advance to the next place, and when a friend bought it (he had the same problem recently with another game by the way) there wasn't a patch for the problem.
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