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Dracula

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Weitere Titel:
Bram Stoker's Dracula
CLR
1986
Genre:
Adventure
Thema:
Horror / Umsetzung eines anderen Mediums /
Textbasiert
Sprache:
English
Lizenz:
Kommerziell
System:
C64
Aufrufe:
19912

Wertung [?]

Mr Creosote:
3/6
Gesamt:
3/6
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Mr Creosote (31.03.2007) [verstecken]

Avatar Dieser Test ist Teil des Review Roundups - Runde 2: Spiele über Untote

Dracula - eine Horrorikone, die zum Kanon der Allgemeinbildung gehört. Ironischerweise hat aber wohl kaum jemand tatsächlich den Roman gelesen. Stattdessen wird das Bild des Grafen durch seine Auftritte in anderen Medien beherrscht. Vor allem Filme haben hierbei ein Eigenleben entwickelt, das sich immer mehr vom Original entfernt. Mittlerweile gibt es zahllose Filme, die wiederum auf anderen Filmen basieren, anstatt an die ursprüngliche Quelle zu gehen. Oder wie soll man es sonst erklären, dass fast jeder Filmvampir sich bei Tageslicht auflöst? Vom originalen Dracula kommt das jedenfalls nicht, und ebenso wenig ist es in der noch älteren Vampirgeschichte Carmilla der Fall. Diese „Tradition“ stammt stattdessen aus dem Film Nosferatu, einer inoffiziellen Adaption aus den 1920er Jahren.

Die Silhouette Max Schrecks (des Schauspielers, der Nosferatu verkörpert hat) ist auf dem Titelbildschirm des Spiels zu sehen. Gutes (der Film ist bis heute einer der athmosphärischsten überhaupt) oder schlechtes (er erlaubt sich einige Freiheiten bezüglich des Inhalts des Romans) Zeichen?

Keine der Theorien stellt sich als vollständig richtig heraus. Dieses Dracula-Spiel ist in vielen Belangen dem Roman näher als Nosferatu (und die meisten anderen Filme), aber es folgt ihm auch nicht sklavisch. Es wird noch nicht mal die gesamte Story erzählt, sondern man spiel drei Teile der Gesamtgeschichte in Einzelepisoden nach.

In „The First Night“ (weiterer subtiler Hinweis, dass das Spiel komplett auf Englisch ist) übernimmt der Spieler die Rolle Jonathan Harkers, eines Grundstücksmaklers, der die beschwehrliche Reise nach Transsylvanien auf sich genommen hat, um mit einem dort lebenden Grafen die Planung seiner Übersiedlung nach London zu klären. Aufgrund des schlecht ausgebauten Verkehrsnetzes muss Harker einen Zwischenstopp in einer kleinen Kneipe einlegen, und dort übernachten. Wie sich herausstellt lebt die örtliche Bevölkerung in ständiger Angst vor einer noch undefinierten Bedrohung. Wie der Spieler schnell am eigenen Leibe erfährt, hat das auch einen guten Grund - die Nacht kann schnell tödlich enden.

Der zweite Teil, „The Arrival“, beginnt mit Harkers Ankunft (ach...) in der Burg des Grafen. Er wird sofort in gefährliche Situationen mit dem charismatischen Grafen selber und einigen gutaussehenden Damen, die ebenfalls im Schloss zu leben scheinen, hineingezogen. Langsam dämmert es Harker, dass er schnellstens aus diesem Gefängnis entfliehen muss.

Zuletzt wechselt der Spieler in „The Hunt“ in die Rolle Dr. Sewards, Leiter eines Londoner Irrenhauses. Er erhält einen Brief von seinem Freund Harker, der ihn vor der Ankunft mehrerer Kisten aus Transylvanien warnt, und seltsame Anweisungen, was genau zu tun ist, enthält.

Jede Episode ist länger und komplexer als die vorherige. Der Schwierigkeitsgrad steigt damit im Laufe des Gesamtspiels angenehm an. Erwartungsgemäß kann man bei einem solchen Thema natürlich auf viele Arten sterben. Manchmal hilft nur „Trial and Error“ weiter. Dies ist um genau zu sein eine sehr häufig vom Spiel bemühte Methode, denn man gerät immer wieder in Situation, die man nur überleben kann, wenn man die richtigen Vorbereitungen getroffen hat. Diese „richtigen Vorbereitungen“ ergeben allerdings erst Sinn im Rückblick, wenn es also schon zu spät ist. Mit diesem Wissen (nach erfolgreichem Laden des Spielstands) sind die Rätsel dann nicht mehr sonderlich schwierig. Sonderlich kreative Gedankenverrenkungen sind nicht gefragt - was man von einem durchschnittlichen zwei-Wort-Parser wohl auch nicht anders erwarten kann.

Die Texte im Spiel sind dagegen gut geschrieben, und bringen Einiges an Athmosphäre mit kleinen Andeutungen und einem Auge fürs Details rüber. Die literarische Qualität eines Dracula oder die expressionistischen Bilder eines Nosferatu darf man natürlich nicht erwarten. Im Vergleich zu dem ansonsten unter Computerspielen vorherrschenden Niveau kann es sich jedoch durchaus sehen lassen.

Letzteres sowie die sehr guten Grafiken, die in besonderen Spielsituationen (begleitet von passender klassischer Musik) auftauchen, sind es, was das Spiel sympatische Züge verleihen. Das kann die Durchschnittlichkeit des Gameplays nicht übertünchen, aber es hilft. Seinen Charme hat es auf jeden Fall und Fans des Themas oder klassischer Textadventures können eigentlich nicht viel falsch machen.

Die anderen Beiträge dieser Runde sind:
Corpse Killer
The Typing of the Dead
Veil of Darkness

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