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The Addams Family

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Ocean
1991
Genre:
Action
Thema:
Sonstige Fantasy / Horror / Kämpfen /
Umsetzung eines anderen Mediums
Sprache:
English, Deutsch, Francais
Lizenz:
Kommerziell
System:
Game Boy
Aufrufe:
22557

Wertung [?]

Vemperor:
3/6
Gesamt:
3/6
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Vemperor (17.07.2008) [verstecken]

Bei Spielen, die auf Filmen oder Serien aufbauen, ist man mit dem Begriff „Lizenzmüll“ schnell bei der Hand. Viele mehr oder weniger bekannte Titel, zu nennen zum Beispiel so ziemlich jedes Simpsons-Spiel, geben auch allen Grund dazu: Der Titel allein verkauft letztlich den Großteil der Spiele, warum also viel Geld für aufwändige Produktionen investieren? Schnell ein paar Sprites erstellt, die grob den Charakteren der Vorlage ähneln und irgendeine alte Spielidee aufwärmen und schon steht dem Weg in die Regale nichts mehr im Weg.

Der Addams-Family-Titel für den Gameboy erfüllt diese Kriterien nur teilweise. Hinter der zugegebenermaßen angestaubten und wenig originellen Fassade versteckt sich ein solides, forderndes Jump & Run, dessen Potenzial zu entfalten es allerdings etwas Übung bedarf. Im Allgemeinen mag ich die meisten Addams-Umsetzungen für alle Formate, und davon gibt es schließlich mehr als genug, zum Beispiel allein drei für den Super Nintendo. Der bizarre Humor der Serie fließt mehr oder weniger gelungen mit ein, während die eigentlichen Spiele trotz des durchschnittlich eher hohen Schwierigkeitsgrades eher in die Kategorie „Für Zwischendurch“ fallen.

Nun aber endlich zum eigentlich betrachteten Spiel. Man schlüpft in die Rolle des Hausherrn Gomez Addams, dessen Familie vom bösen Anwalt Tully gekidnappt und in verschiedenen Bereichen des Addams-Anwesens versteckt wurde, die thematisch zu ihnen passen (uum Beispiel findet man Wednesday auf dem Friedhof und Pugsley in seiner Spielzeugkiste). Wie man vermuten kann, sind diese Verstecke gut bewacht und am Ende wartet stets ein Boss, den man nur mit einer bestimmten Strategie zur Strecke bringen kann. Zunächst kann man nur springen und mit Wurfmessern werfen, aber am Ende fast jeden Levels kann man eine weitere (meist ziemlich skurrile) Waffenoption erhalten, die einem das weitere Spiel erleichtern, wie zum Beispiel einen Golfschläger oder Eiswürfel. Nachdem man alle Level gemeistert hat, wartet zum Schluss natürlich der Anwalt selbst darauf, von Gomez zur Strecke gebracht zu werden.

Die Grafik ist ziemlich in Ordnung, wenn man sie im Standbild betrachtet. Liebevoll gestaltete, abwechslungsreiche Levels mit recht großen Figuren, bei denen man auch auf dem Gameboy-Bildschirm Details erkennen kann. In Bewegung läuft das Spiel zwar flüssig, es fällt aber auf, dass die Animationen ziemlich wenige Bilder beinhalten, was insbesondere bei den ansonsten ziemlich coolen Endgegnern auffällt, die bisweilen nur aus 3-4 Bildern bestehen.

Der Sound ist zweckdienlich, aber die Musik ist auf jeden Fall ein Highlight. Das Addams-Thema wurde hier mit den technischen Möglichkeiten des Handhelds sehr schön ausgearbeitet und die Stages haben überwiegend ihre eigene, passende Hintergrundmusik. Mein Favorit ist das Thema aus der Spielzeugkiste, fast schon ein Ohrwurm...

Das Gameplay ist wie zu erwarten sehr simpel gehalten. Mit Ausnahme der verschiedenen zu findenden Waffen ist Addams Family ein reinrassiges Jump & Run mit vielen Geschicklichkeitspassagen. Die vorhandene Energie erlaubt ein paar kleine Schnitzer was den Feindkontakt angeht, an den schwierigeren Passagen bedeutet allerdings ein zu kurzer Sprung schonmal den sofortigen Tod. Dieser ist dringend zu vermeiden, denn nach einer begrenzten Anzahl Leben (Extraleben gibt es nicht) wartet kein Continue auf den Spieler, geschweige denn eine Speicherfunktion. Der Schwierigkeitsgrad ist daher fordernd, aber nicht unlösbar und schwankt merklich zwischen den Levels. Wer schonmal ein Addams-Spiel gespielt hat, dem sei gesagt, dass die Tradition des Kühlschranks als schwierigstem Level auch hier nicht gebrochen wird.

Obwohl Gomez von Anfang an die Wahl zwischen fast allen Verstecken hat, ist das Spiel dennoch ziemlich gradlinig: Häufig wird eine bestimmte Waffe gebraucht, um den Endgegner eines anderen Levels zu besiegen (Mega Man lässt grüßen) oder um bestimmte Passagen zu meistern. Die größte Schwierigkeit des Spiels besteht also darin, die optimale Reihenfolge auszumachen, in der man die einzelnen Levels angeht. Der Frust, einen Level wegen fehlender Ausrüstung nicht schaffen zu können, ist aber nur von kurzer Dauer, denn der recht geringe Spielumfang erlaubt es, nach einem Neustart recht zügig wieder zur entsprechenden Stelle zurückzukehren.

Für Jump & Run - Fans sind die Addams also auf jeden Fall einen Blick wert, selbiges gilt für Fans der Serie. Ich schiebe es auf jeden Fall immer wieder gern in den Gameboy, denn wenn man einmal alle Passagen gemeistert hat, ist das Spiel auch gut in einer halben Stunde zu schaffen und unterhält für diesen Zeitraum auch sehr gut.

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