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Dreadnoughts

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Turcan Research Systems
1992
Genre:
Strategie
Thema:
Historisch / Multiplayer / Schifffahrt /
Krieg
Sprache:
English
Lizenz:
Kommerziell
System:
Amiga (OCS/ECS)
Aufrufe:
4508

Wertung [?]

Mr Creosote:
1/6
Gesamt:
1/6
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Mr Creosote (16.08.2014) [verstecken]

Avatar Als einer der Auslöser für den 1. Weltkrieg wird oft der Anspruch des kaiserlichen Deutschen Reiches, zur Seemacht auf Augenhöhe mit dem britischen Imperium zu werden, genannt. Prestigeträchtige Schlachtschiffe riesigen Ausmaßes waren auf beiden Seiten konstruiert worden, und wofür baut man sie, wenn nicht, um sie dann schließlich ihrem eigentlichen Zweck zuzuführen? Was dann ironischerweise im Laufe des Krieges nicht einmal wirklich durchschlagend passierte, denn beide Seiten mussten erkennen, dass der Verlust solcher extrem teuren Schiffe nicht nur ein militärisches Problem, sondern vor allem ein Propagandadesaster darstellen würde. Immerhin kam es jedoch schon zu einigen Zusammenstößen, die in den Händen Peter Turcans in dieses Spiel gegossen wurden.

Es heißt, habe man ein Turcan-Spiel gespielt, kenne man sie alle. Und tatsächlich entfernt auch das letzte Spiel des guten Doktoren sich nicht entscheidend von seinen früheren Fließbandproduktionen wie Waterloo oder Gettysburg. Sogar ein Seestrategiespiel hatte er bereits im Portfolio gehabt (Armada). All diese eben genannten Spiele stammen aus den Jahren 1989 und 1990. Zwei (oder sogar drei) Jahre später hatte sich immer noch wenig getan.

Fünf historische Schlachten und eine Trainingsmission finden sich in Dreadnoughts (ein paar weitere folgten als kostenpflichtige Erweiterung). Jede Seite kann entweder von menschlichen oder computergesteuerten Spielern übernommen werden. Die Spieler geben jedem ihrer Schiffe detaillerte Befehle oder sogar komplexe Befehlsketten… mit Hilfe eines Freitext-Eingabeprompts! Die Eingaben werden dann geparst und hoffentlich verstanden – sonst heißt es „Sir, das ergibt keinen Sinn“. Die weniger fehleranfällige Alternative ist es, die gleichen Befehle per Auswahllisten zusammenzuklicken.

Visuell zeigt sich alles in der bekannten dreidimensionalen Modelldarstellung. Diese erlaubt relativ freie Skalierung und Drehungen. Dies ist (theoretischer) Segen und (praktischer) Fluch, und letzteres gar nicht mal nur aufgrund der geduldszerrenden Rendergeschwindigkeit auf normalen Computern. Da es keine (sichtbare oder sonstwie wahrzunehmende) Unterteilung der „Landschaft“ gibt, nicht mal theoretische Felder, auf denen sich die Einheiten bewegen, braucht man schon zwingend eine Grafikengine, die einstellbare Perspektiven erlaubt. Doch es ist genau diese Engine, die dazu führt, dass man praktisch sofort den Überblick verliert. Dass wirklich alles einfach blau ist (die meisten Schlachten finden nicht mal in der Nähe des Landes statt) hilft natürlich auch nicht gerade.

Die KI ist kompetent, die Bandbreite möglicher Aktionen beeindruckend. Grafisch sieht das Spiel auch gar nicht mal allzu schäbig aus. Die Spielbarkeit ist jedoch immer noch ziemlich schlecht. Alles dauert einfach viel zu lange, ob es nun die Eingabe der Befehle (unter dem üblichen Damoklesschwert, dass wenn man auch ein ein Schiff vergisst, dann auch gleich aufgeben kann, weil die Kapitäne natürlich keinesfalls nach bestem Wissen autonom handeln, wenn keine Befehle vorliegen), das Umschalten der Ansicht, die Planung der KI-Züge oder global einfach überhaupt mal eine Schlacht zu Ende zu bringen ist.

Für mich rangiert Dreadnoughts sogar noch unter den Landkriegsspielen Turcans: Das endlose offene Meer schränkt die taktischen Möglichkeiten der Spieler leider doch sehr ein, was nicht mal im Sinne der wenigen Turcan-Anhänger sein sollte. Klar, es ist schon ein „anderes“ Szenario, aber es ist auch eines, das bei näherer Betrachtung auch einfach nicht besonders spannend ist, denn der Name ist Programm: Es geht wirklich nur um diese riesigen, schweren Schlachtschiffe. U-Boote, Transporter oder auch Luftunterstützung hätten etwas Salz in die fade Suppe bringen können. Vielleicht wäre es damit dann keine „historische Simulation“ mehr gewesen, aber ein interessanteres „Spiel“ wäre es allemal geworden. Wie ihre historischen Vorbilder wären diese lahmen Kriegsschiffe besser im Hafen geblieben.

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